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„Solo mit Euch“ Tournee - Pressestimmen


Achim Reichel – Solo mit Euch

Ein paar Worte vorweg von Achim Reichel

Also ich hab es ja schon im Blog gesagt, dieses Showkonzept hatte es in sich – weil es für alle etwas Anderes als das Gewohnte war. Und wie es beim ersten mal oft so ist, da läuft noch nicht alles rund, da geht hier und da auch mal was schief, für den einen wurde zuviel geredet und für den anderen hätte es auch noch mehr sein dürfen. Aber wenn man so zurückblickt auf die meist ausverkauften Häuser, die Pressestimmen und vor allen Dingen die vielen Gästebuch-Eintragungen und E-Mails, dann weiß ich, dass ich gut daran getan habe, dieses Risiko einzugehen.

Der kleine Rückblick auf dieser Seite kann nur einen ungefähren Eindruck vom Ganzen wieder spiegeln, ich habe mich darauf beschränkt, einige Kurzzitate und nur eine komplette Konzertrezension hier abzudrucken, weil sie sowohl Kritik als auch Begeisterung enthält.

Solo mit EuchAllen die es verpasst haben, sei gesagt, dass diese Tournee im Okt./Nov. 2010 eine Fortsetzung erleben wird und zu diesem Zeitpunkt soll dann auch eine DVD des Hamburger Konzertes und eine Live-CD, mit den am besten gelungenen Liedversionen von der ganzen Tour, veröffentlicht werden. Bis dahin gibt es viel zu tun, 22 Konzertmitschnitte á 3 Std. wollen durchgehört und aufgearbeitet werden - und dabei kommt die Erinnerung wieder: Hey was war das schön.


Achim Reichel ganz bei sich und den Zuhörern

Heiß hat das Publikum ihn erwartet … ihnen bot sich ein Konzert, das Leben mit und durch die Musik in seiner schönsten Form war. Eine Revue durch fünf Jahrzehnte Musik lieferte der blendend aufgelegte Sänger und Plauderer ab. Lieder aus Rattles- und Wonderland-Zeiten, verrockte Shantys und seine vertonten Klassiker der deutschen Dichtkunst von Goethe, Heine, Fontane bis zu Jörg Fauser – waren ganz nach dem Geschmack des Publikums.

WAZ , Siegen, 28. Oktober 2009
von Helmut Blecher


Rocker, Barde, Chansonnier und Conferencier

Achim Reichel – Solo mit Euch

… Eindeutig: Achim zählt zu den vielseitigsten, vielleicht innovativsten und experimentierfreudigsten deutschen Musikern. Er ist Rocker, Barde, Chansonnier und Conferencier, der sich nach der „naiven“ Jugendphase seine Lieder von der Seele schreibt. Er ist immer noch ein Diplomat in Sachen deutscher Musik: ein Mann mit Botschaften.

Ludwigsburger Kreiszeitung,
30. Oktober 2009
von Thomas Faulhaber


Anekdoten und Musik

Achim Reichel ist eine Marke, einige würden sogar sagen – er ist Kult. Der Singer-Songwriter nahm sich bei dieser Tournee ein Vorbild an den vielen so genannten Story-Tellern, Geschichtenerzählern, die nicht nur Musik spielen, sondern innehalten und reflektieren.

WAZ - Unser Vest, 01. November 2009
von Fabienne Piepiora


Achim Reichel im Saalbau - Fünf Jahrzehnte Musik

Bühne mit Beamer

20 Uhr. Tosender Applaus. 23.30 Uhr. Tosender Applaus - immer noch, denn Liedermacher Achim Reichel begeisterte am Montagabend mit seiner Mammut-Show „Solo mit Euch" die Besucher im fast ausverkauften Saalbau. Sein unterhaltsamer Mix aus Konzert und erzählten Geschichten kam prima an und erlaubten einen kleinen Einblick in das umfangreiche musikalische Lebenswerk des Künstlers.

WAZ - Der Westen / Online, Witten, 10.11.2009
von Bianca Braunschweig


Achim Reichel zu Gast bei Freunden

Der „Urvater der deutschen Rockmusik“ hat viel zu erzählen und tut dies, obwohl oder vielleicht gerade weil er kein großer Redner ist, so locker und humorvoll, dass es keine Minute langweilig wird... Höhepunkte sind Reichels Vertonungen deutscher Balladen und Gedichte und die Adaptionen alter Volkslieder. Hier zeigt sich, dass er nicht nur ein richtig guter Musiker ist, sondern darüber hinaus ein feines Gespür für die Schönheiten der deutschen Sprache hat.

Ruhr Nachrichten / Online, 10. November 2009
von Cordula Rode

Drei Stunden Kreativarbeit

Vamos: Achim Reichel zieht seine Bilanz aus 45 Jahren Überleben in der Rockmusik. Reichel hat seinen Rhythmus Texten von Goethe, Fontane, Morgenstern, Eichendorff und Kollegen aufgedrückt, die Klassiker vom Bildungsbürger-Sockel geholt und rockmusikalisch geerdet.

Landeszeitung Lüneburg, 13. November 2009


Hamborger Rock-'n'-Roll-Veermaster - Achim Reichel unplugged und redselig

1000 Fans bei einer musikalischen Geschichtsstunde im Aegi Deutsche Rockgeschichte aus erster Hand: Achim Reichel erzählte aus seinem Leben und sang zuweilen.

Berry Sarluis Pete Sage
Berry Sarluis Berry Sarluis

Es ist noch mal 1910, Südsee, Achim Reichel vor Sansibar, Leiber glänzen in der Sonne, und kurz vor elf tauchen 1000 hannoversche Naturvolkvorgaukler mit dem Sänger in die Zwölfminutenversion von „Aloha Heja He" ein. Fast alle sind gut drauf, bis auf die Frau, die schon mal geht und sich beim Abstieg ins Aegi-Foyer halblaut über das "viele Gelaber" beschwert. In der Tat hat Achim Reichel uns dicke zugetextet, mehr als Springsteen in seinen besten Plaudertaschentagen. Aber es war dafür ja auch enorm interessant! Es ging darüber, wie Achim durch Tennessee Ernie Fords Steigerlied "16 Tons" für die Musik gewonnen wurde. Man hörte von St. Pauli, Seefahrt, Elbstrandplattenspieler, erster Gitarre. Und wie er mit den Rattles quasi die deutschen Beatles aufzäumte (während die Lords ja immer die Peter Krauses der Generation Pilzkopf blieben).

Es ist kein Konzert, eher ein Abend für Connaisseure. Reichel berichtet von Little Richard, der sich 1963 vom Tourbusspiegel allmorgendlich als „Schönster im ganzen Land" ausrief und vom alten Kumpel Paul McCartney, der sich beim Wiedersehen nach 30 Jahren doch lieber in sein Londoner Bett trollte, als mit Achim auf Reeperbahnpatrouille zu gehen. Reichel spielt „Come On And Sing" (Rattles) und „Moscow" (Wonderland), aber vor allem in der ersten Hälfte vergisst er das Singen fast völlig (und der Beleuchter scheint auch eingeschlafen). Reichel reibt sich im Nacken, kratzt sich am Kopf, modelliert mit den Händen kubistische Unsichtbarkeiten, lässt die Finger gehen wie auf heißer Herdplatte. Man erlebt Wortfolgen wie „und, ah ja, also hm, hm, und ... wie soll ich sagen ... ja, hach, wunderbar also ..." - Eloquenz ist was anderes, aber der Achim spricht eben frei Schnauze, die Stimme ist all wetterfest, 'Ako-Pads'-kratzig, der Hemdsärmelcharme des Hamborger Jong kommt gut. Auch dass er seine beruflichen Schadensmeldungen und Schiffbrüche mit Schmunzeln unterlegt, bringt ihm einige Punkte.

Später singt er mehr, das ist gut so, Shantys und Folk, Pete Sage (Gitarren, Violine) und Berry Sarluis (Schifferklavier, Keyboards) kommen zur Verstärkung und geben Gas zu Lyrik von Ringelnatz und Fontane, Fauser und Kiev Stingl. Jetzt bringt Achim sein Schiff nach Hause, Wind bläht die Segel dieses Hamborger Veermasters des Rock 'n' Roll. Und den Song spielt er dann auch noch: „Blow. Boys. Blow, to Cali-forniooo!"

Neue Presse, Hannover, 18. November 2009
Matthias Halbig


Dia-Abend mit einem Ex-Rattle

... das Publikum hatte so ziemlich jeden Refrain drauf. Hier gab's auch den meisten Beifall, aber die wahren Glanzlichter setzt Achim Reichel mit eher leisen Tönen. Der alte Haudegen, mittlerweile 65 Jahre jung, aber immer noch verdammt gut beieinander, singt ja schon lange deutsche Texte. Seine vertonten Balladen von Heinrich Heine ("Belsazar", schön orientalisch instrumentiert), Morgensterns "Galgenbruders Lied an Sophie, die Henkersmaid" als schwerer schleppender Blues und vor allem Eichendorffs elegische "Mondnacht*" mit der wunderbar entrückten Geige von Pete Sage sind auch im Recklinghauser Konzert echte Highlights. Hier erweist sich der Ex-Rattle nicht nur als richtig guter Gitarrist, sondern auch als gereifter Sänger mit ausdruckstarker Stimme. … Für Achim Reichel, das olle Raubein von der Waterkant, gibt's zum Schluss standing ovations. Wann hat es das je bei einem Dia-Abend je gegeben?

* "Meine Seele spannte weit ihre Flügel aus"

Zeitungshaus Bauer, Recklinghausen, 08. Dezember 2009
von Dietmar Marciniak


Sternstunde mit stiernackigen Shantys

Achim Reichel rockt die Glocke in den siebten Konzerthimmel

Sternstunde in der Glocke: Achim Reichel auf der Bühne scheint mit keiner Geringeren zur Ekstase zu Gelangen als mit der Muse selbst. Die 1300 Menschen im Saal stören ihn kein Bisschen beim Erklimmen musikalischer Höhepunkte - im Gegenteil. Reichel rockt das große Haus der Glocke bis in den siebten Konzerthimmel und nimmt sein begeistertes Publikum mit …

Kreiszeitung Bremen, 10. November 2009
von Alice Bachmann


Alle Fotos von Hinrich Franck